Geschichte

Vor sehr vielen Jahre lebte einst ein Professor Namens Dr. S. Moon in einer Stadt nahe dem abgelegensten Ort der Welt - wenn man von ihm absah natürlich. Er arbeitete dort still und heimlich vor sich hin, experimentierte herum und solche Sachen eben. Aber Erfolg hatte er nie so richtig, bis zu jenem Zeitpunkt als ihm eine wunderbare Erfindung in den Sinn kam. Von "Erfindung" konnte man zwar nicht unbedingt sprechen, aber er wollte ein grandioses Experiment vollziehen.

Er schrieb eine Anzeige aus, auf diehin sich mehrere Menschen meldeten, die er an den abgelegensten Ort schickte - sozusagen neben sein Haus. Er ließ sie ein Dorf erichten und nannte es Shadow Moons, wegen seines Namens. Schatten wählte er, weil die Vergangenheit dieser Leute nur noch wie ein Schatten sein sollte, das heißt, sie durften keinen Kontakt zu jeglichen Freunden/Verwandten halten, sobald sie in Shadow Moons "eingezogen" waren. Es war gruselig für den erfahrenen Professor, aber letztendlich wurde das Dorf immer genialer. S. Moon begann nun also mit den Charakteren zu experimentieren. Er teilte das Dorf in fünf Bezirke. Der Öffentliche Teil, der für alle zugängig war, allerdings nur, wenn sie mindestens zu fünft waren; das Blaumond Viertel, dein Sonnenfinsternis Winkel, das Nordlicht Gelände und die Mittsommernacht Breiten (diese Namen erwählte er, da sich seine Forschungen in früheren Zeiten besonders auf diese Naturphänomene bezogen hatten). Und so wurden die Menschen per Frage und Antwort nach ihren Charaktereigenschaften (ungnädig) aufgeteilt. Sie hatten so zu leben wie es ihnen der Professor vorschrieb (er selbst lebte übrigens im öffentlichen Teil als "oberster Rangbürger" wie er sich nannte). Außerdem gab es an jedem 13. eines jeden Monats eine Versammlung, bei der immer alle Dorfbewohner am Marktplatz zusammenkamen und sich üer die Neuigkeiten innerhalb der eizelnen Cliquen austauschten.Freundschaften mit anderen "Cliquenmitgliedern" waren strengstens verboten (wobei dies heimlich doch stattfand) außerdem durften keine öffentlichen geschäfte errichtet werden, niergends durfte es bespaßungen wie Casino, Theater usw. geben. Es war streng und unschön dort zu leben. 

Bis - ja bis zu jenem Zeitpunkt, als der "oberste Rangbürger" verstarb, denn ein "normaler" Mensch lebt nun mal nicht ewig. Dachten sie. Der Professor war tatsächlich verstorben, doch sein Geist blieb dem Dorf erhalten und war wie ein Schatten, der die Menschen kontrollierte. Sie spürten seine Anwesenheit, weshalb sie sich nicht trauten, die Cliquen, die sie mittlerweile auch schon mochten, aufzulösen, oder eine andere seiner Regeln zu brechen. Doch als eines Tages jemand das Gerücht verbreitete, dass "der Geist" niemandem etwas schlimmes antun könne (was ja auch stimmte ;)), machte sich Erleichterung breit und die Menschen begannen nette, öffentliche Lokale, Casinos, Shops und und und zu eröffnen. 

So ganz "einig" fühlen sie sich allerdings noch nicht, deswegen sind sie auch in ihren vier Gruppen geblieben, da jede eine andere Vorstellung hat, davon wie das Dorf weiter ausgebaut werden sollte (da alle wegen ihrer Cliquen- Eigenschaften andere Einrichtungen haben wollten), dennoch leben sie meist in Frieden miteinander. Doch sie spürten die Anwesenheit des Geistes immer, wenn sie etwas verbotenes taten, denn der Doktor war bereit geöffentlichen Einrichtungen bauen zu lassen; allerdings verweigerte er Freundschafen zwischen den Cliquen noch immer, doch davon ließen sich die Menschen nicht beeinflussten und trafen sich halt weiter heimlich (im StrandKorb), abgesehen von den festgelegten Besuchszeiten, wo sie sich immer "legal" (in der PicknickDecke) treffen konnten. Auch die Tradition der Versammlung war geblieben, da sie für die Bewohner nützlich war. :)

 

 

 

 

Und so leben die Bowohner Shadow Moons heute immer noch.